Die Geschichte des Hanf

Die Geschichte von Hanf reicht viele viele Jahre zurück. Schon vor über 5.000 Jahren war Hanf die wichtigste Rohstoffquelle für Textilfasern, Nahrungsmittel, Medizin und vieles mehr – in Europa und teilweise bereits vor 6.000 Jahren in Asien.
Auch in der Segelschifffahrt genoss Hanf großes Ansehen. Seile, Segeltuche, Netze und auch die Bekleidung der Seefahrer wurde vollständig aus Hanf gefertigt. Seine Reiß- und Strapazierfähigkeit machten ihn zum besten wasserresistenten Rohstoff.

Der Niedergang der Hanfindustrie

Leider beendete die Industrialisierung im 19. Jahrhundert die Blütezeit des Hanf. Grund dafür war die wachsende Automatisierung und Mechanisierung der billigeren Baumwollproduktion, die in den USA einen Boom erfuhr. Ebenso die Schifffahrt als einziges Transportmittel über große Ozeane ging gleichzeitig zurück.
Für die Papierproduktion wurde von nun an Holz verwendet, das billiger in der Weiterverarbeitung war und Hanf vom Markt verdrängte. Mit der Entdeckung der synthetischen Fasern verschwand Hanf darauf komplett. Die Auswirkungen für unsere Umwelt und den Menschen, die diese neuen Entdeckungen und Entwicklungen mit sich brachten, waren zur damaligen Zeit noch niemandem bekannt.

Die zusätzliche Anti-Marihuana-Lobby der Vereinigten Staaten, die Marihuana als gefährliche Droge verteufelte und jeglichen Anbau verbot – egal ob Nutzhanf oder das Rauschmittel – ließ die Pflanze fast vollständig von der Bildfläche verschwinden. Als in Deutschland zum zweiten Weltkrieg die Rohstoffe knapp wurden, erlebte Hanf ein kurzzeitiges Comeback. Doch nach 1945 zog auch Deutschland mit dem Verbot von Hanfanbau, Handel und Konsum nach.

Comeback

Erst seit den neunziger Jahren ist der Anbau und die Produktion von Hanfprodukten unter bestimmten, strengen Vorlagen gestattet und wird zum Teil sogar gefördert. Langsam erkennen die Menschen die ökologische Bedeutung für diese nachhaltige Pflanze. Es gibt mehr als 40.000 Produkte, die einzig aus der Hanfpflanze hergestellt werden können. Das kann kein anderer Rohstoff von sich behaupten.

 

 

Quellen:

http://www.hanfhaus.de/geschichte-i-2.html
http://www.hanf-zeit.com/geschichte-vom-hanf/
https://sensiseeds.com/de/blog/10-meilensteine-aus-der-geschichte-des-cannabis/

3 Idee über “Die Geschichte des Hanf

  1. Manfred Westermayer sagt:

    Guten Erfolg !
    wir, die (sehr kleine) NFA-Naturfaser AG finanzieren die Entwicklung und Produktion feiner Nessel- und Hanffasern.
    Die feinen Fasern brauchen allerdings eine stabile Langfaser; d.h. die Garne enthalten 30 bzw 50% an Nessel- bzw. Hanffasern.
    Die Faser-Produktion ist in der Nähe von Waren/Müritz.

    • elzbag sagt:

      Hallo Herr Westermayer,
      ganz herzlichen Dank für Ihren Beitrag dazu. Ich freue mich immer sehr, neue Kontakte in diesem Bereich zu finden und zu hören, dass die Entwicklung voranschreitet.

  2. aPostel sagt:

    Wir, die HanfSOS Gesellschaft zur Hanfnutzung in Medizin und Kultur i.g. bringen ein nobles Hanfgetränk aus eigenem bioanbau in Schleswig-Holstein auf den Markt. Bishr nutzen wir die Produkte von Frenkenberger aus Salzburg. Welch Glück, daß es Pioniere gibt. GottseiDank wächst der Hanf auf dem Feld. und es müssen mehr werden. Wir suchen Hanfbauern und werben jeden Maisbauern, von seinem schädlichen Tun abzulassen und den Boden mit cannabis rekultivieren. Wer das nicht tut, wird enteignet.
    Wir fordern Agrarwitschaft ohne Pestizide(Geht in Bhutan ja auch) und Wertschätzung indigener Kultur (buen vivir). cannabis muß rauß aus der schmuddelecke! und hanf gehört aufs feld! jede brachliegende fläche der kommune wird zur zwischennutzung mit nutzhanf (cannabis sativa)freigegeben.
    JederMensch kann seinen Jahresbedarf alleine oder in Gemeinschaft selbst anbauen.
    Wir treffen uns am 7.Dezember2018 um 19Uhr mit mien hämp in der pumpe in kiel
    uund reden weiter.
    kampfgruppeHanf

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